In unserer Praxis in Kitzbühel, Tirol verwenden wir aus gesundheitlichen Gründen seit vielen Jahren kein Amalgam mehr. Amalgamfüllungen wurden früher oft eingesetzt, weil sie leicht zu verarbeiten und sehr haltbar sind. Die Füllungen bestehen jedoch zu etwa fünfzig Prozent aus Quecksilber und enthalten außerdem Kupfer, Silber und Zinn. Heute ist bekannt, dass Quecksilber den Körper belasten kann. Deshalb ist Amalgam nur noch eingeschränkt zugelassen und steht seit Langem in der Kritik. Wenn Sie alte Amalgamfüllungen im Mund haben, kann eine fachgerechte Amalgamsanierung sinnvoll sein, um mögliche Gesundheitsrisiken zu vermeiden.
Was ist eine Amalgamsanierung?
Bei einer Amalgamsanierung entfernen wir vorhandene Amalgamfüllungen besonders schonend und ersetzen sie durch biokompatible Materialien wie Keramik oder hochwertige Komposite. Unser Ziel ist es, Ihre Zähne ästhetisch und gesundheitlich optimal zu versorgen und gleichzeitig Ihre Belastung durch Quecksilber so gering wie möglich zu halten. Gerade beim Herausbohren können Dämpfe und Metallpartikel freigesetzt werden. Deshalb legen wir größten Wert auf umfassende Schutzmaßnahmen, damit Sie und auch unser Team keinen Schadstoffen ausgesetzt werden.
Warum arbeiten wir mit dem 6-fach Schutz?
Während der Entfernung kann die Quecksilberkonzentration kurzfristig stark ansteigen. In unserer Praxis in Kitzbühel/Tirol arbeiten wir deshalb nach dem international anerkannten 6-fach Schutz, um Sie bestmöglich zu schützen. Dazu gehören ein Kofferdamm aus Silikon, ein spezieller Clean-Up-Sauger, eine iQ-Air-Absaugung, das Ausbohren bei niedriger Drehzahl mit Spezialschleifern, eine kontinuierliche Frischluftzufuhr sowie eine spezielle Goldmaske zur zusätzlichen Luftfilterung. Dieser mehrstufige Schutz verhindert, dass Quecksilberdämpfe in Ihren Körper gelangen oder sich im Behandlungsraum verteilen.
Warum sind Amalgamfüllungen problematisch?
In unserer Praxis in Kitzbühel, Tirol raten wir schon seit vielen Jahren von Amalgamfüllungen ab, weil die enthaltenen Metalle den Körper langfristig belasten können. Amalgam ist eine Mischung aus verschiedenen Schwermetallen, vor allem Quecksilber, aber auch Zinn, Silber und Kupfer. Besonders das Quecksilber steht im Verdacht, gesundheitsschädlich zu wirken, wenn es aus der Füllung freigesetzt wird und in den Körper gelangt.
Beim Kauen, beim Zähneknirschen oder wenn die Füllung korrodiert, können kleinste Mengen Quecksilberdampf entstehen. Dieser Dampf wird über die Lunge fast vollständig aufgenommen und kann sich im gesamten Organismus verteilen. Selbst bei normaler Raumtemperatur verdampft Quecksilber langsam, sodass die Belastung stetig anhalten kann. Auch eine direkte Aufnahme über das Zahnfleisch oder den Zahnnerv ist möglich. Im Körper kann sich das Metall in verschiedene Verbindungen umwandeln, von denen einige stark giftig sind und das Nervensystem, die Nieren oder andere Organe langfristig schädigen können.
Besonders problematisch ist die sogenannte „Mundbatterie“, die entsteht, wenn neben Amalgam noch andere metallische Zahnmaterialien vorhanden sind. Durch den Kontakt mit Speichel entstehen elektrische Ströme, die das normale Potenzial von Nervenzellen deutlich übersteigen können. Das kann das Nervensystem belasten und zu neurologischen Störungen führen. Außerdem kann eine chronische Quecksilberbelastung die Mund- und Darmflora beeinträchtigen, was wiederum Zahnfleischentzündungen, Verdauungsstörungen und ein geschwächtes Immunsystem begünstigt.
Mögliche gesundheitliche Folgen
Langfristig kann eine erhöhte Quecksilberbelastung zu Symptomen wie ständiger Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen, Stimmungsschwankungen oder sogar depressiven Verstimmungen führen. Einige Fachleute vermuten auch einen Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen. Ein erhöhtes Krebsrisiko ist wissenschaftlich nicht belegt, wird jedoch ebenfalls nicht vollständig ausgeschlossen. Besonders kritisch ist, dass Quecksilber die Plazentaschranke überwinden kann. Dadurch kann eine Quecksilberbelastung bei Schwangeren auch das ungeborene Kind betreffen. Aus diesen Gründen sind Amalgamfüllungen in vielen Ländern inzwischen nur noch eingeschränkt zugelassen.
Welche Risiken bestehen bei der Entfernung von Amalgam?
Die Entfernung alter Amalgamfüllungen muss äußerst sorgfältig erfolgen. Wird Amalgam unsachgemäß herausgebohrt, können kurzfristig große Mengen Quecksilber freigesetzt werden. Diese Belastung betrifft nicht nur Sie als Patient, sondern auch das Praxisteam. In unserer Praxis in Kitzbühel arbeiten wir deshalb nach einem strengen Schutzkonzept mit speziellem Absaugsystem, Frischluftzufuhr und weiteren Sicherheitsvorkehrungen. So stellen wir sicher, dass Sie und Ihr Körper während der gesamten Amalgamsanierung bestmöglich geschützt sind und keine zusätzlichen Schadstoffe aufnehmen.
Welche Schutzvorkehrungen werden bei einer Amalgamsanierung in Kitzbühel getroffen?
Wenn wir in unserer Praxis in Kitzbühel, Tirol alte Amalgamfüllungen entfernen, steht Ihre Sicherheit an erster Stelle. Beim Herausbohren können feine Quecksilberpartikel und Dämpfe entstehen, die ohne geeignete Maßnahmen leicht in den Körper gelangen würden. Um das zu verhindern, setzen wir auf einen international anerkannten 6-fach Schutz, der fester Bestandteil unserer ganzheitlichen, biologischen Zahnmedizin ist.
Zu diesen Schutzmaßnahmen gehören ein Kofferdamm aus Silikon, der den behandelten Zahn komplett vom restlichen Mundraum isoliert, ein spezieller Clean-Up-Sauger und eine iQ-Air-Absaugung, die entstehende Dämpfe und Partikel sofort aufnehmen. Das Amalgam wird mit Spezialschleifern bei niedriger Drehzahl entfernt, um Erhitzung zu vermeiden. Zusätzlich sorgen wir für eine kontinuierliche Frischluftzufuhr, und Sie tragen während der gesamten Behandlung eine Goldmaske, die die Atemluft zusätzlich filtert. Dieses Vorgehen verhindert zuverlässig, dass Quecksilber in Ihren Körper oder in den Behandlungsraum gelangt.
Auch an den Umweltschutz denken wir. Amalgam gilt als Sondermüll und muss daher fachgerecht entsorgt werden. In unserer Praxis wird das entfernte Material in speziellen Amalgamabscheidern aufgefangen und anschließend kostenintensiv und sicher entsorgt, damit keine giftigen Rückstände in die Umwelt gelangen.
Wie läuft eine Amalgamsanierung in Kitzbühel ab?
Bevor wir mit der eigentlichen Behandlung beginnen, führen wir ein ausführliches Beratungsgespräch und prüfen den Zustand Ihrer Zähne und Ihres Zahnfleisches. Am Behandlungstag erhalten Sie eine lokale Betäubung, damit der Eingriff für Sie völlig schmerzfrei verläuft. Anschließend legen wir den Kofferdamm an, um den Zahn vom übrigen Mundraum abzuschirmen, und beginnen mit der vorsichtigen Entfernung der Füllung unter Einsatz aller sechs Schutzmaßnahmen.
Während wir das Amalgam schonend ausbohren, achten wir darauf, dass möglichst wenige Dämpfe entstehen und kein Staub auf die Mundschleimhaut gelangt. Nachdem die alte Füllung vollständig entfernt wurde, versorgen wir den Zahn in derselben Sitzung mit einem neuen, biologisch verträglichen Material. Meist setzen wir hochwertige Keramik- oder Kompositfüllungen ein, die sich farblich perfekt an Ihre natürlichen Zähne anpassen, äußerst langlebig sind und ein besonders ästhetisches Ergebnis liefern.
Auf Wunsch kann nach der Amalgamsanierung eine systemische Ausleitung durchgeführt werden, die wir in Zusammenarbeit mit erfahrenen medizinischen Partnern in Tirol organisieren. Dadurch wird der Körper zusätzlich entlastet und eventuelle Rückstände von Quecksilber können noch besser ausgeleitet werden.
Was sollten Sie nach einer Amalgamsanierung in Kitzbühel beachten?
Nach einer Amalgamsanierung in unserer Praxis können Sie in der Regel direkt wieder Ihrem Alltag nachgehen. Dennoch ist es wichtig, dem behandelten Zahn in den ersten Tagen besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Vermeiden Sie sehr harte oder extrem heiße und kalte Speisen, solange der Zahn noch etwas empfindlich ist. Eine leichte Druck- oder Temperaturempfindlichkeit in den ersten Tagen ist normal und klingt meist von selbst ab.
Achten Sie auf eine gründliche Mundhygiene, putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich und reinigen Sie die Zahnzwischenräume sorgfältig. So unterstützen Sie die Heilung des Zahnfleisches und beugen Entzündungen vor. Wenn wir bei Ihnen eine besonders tief sitzende Füllung ersetzen mussten, kann es sein, dass der Zahn für kurze Zeit stärker reagiert. Melden Sie sich in diesem Fall gern bei uns, damit wir den Heilungsverlauf kontrollieren können. Auf Wunsch kann nach der Behandlung eine begleitende Ausleitungstherapie erfolgen, die wir in Zusammenarbeit mit unseren medizinischen Partnern in Tirol organisieren, um eventuell verbleibende Quecksilberreste im Körper noch weiter zu reduzieren.
Mit welchen Kosten müssen Sie für eine Amalgamsanierung rechnen?
Die Kosten für eine Amalgamsanierung in Kitzbühel hängen von mehreren Faktoren ab und werden individuell berechnet. Entscheidend sind die Anzahl der zu entfernenden Füllungen, der zeitliche Behandlungsaufwand und die Art der neuen Füllmaterialien wie Keramik oder hochwertige Komposite. Auch eventuelle Zusatzmaßnahmen, etwa eine begleitende Ausleitung, können den Gesamtpreis beeinflussen.
Wenn bei Ihnen eine nachgewiesene Allergie auf Amalgam besteht, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel die Kosten der Behandlung. Möchten Sie jedoch aus rein präventiven oder ästhetischen Gründen Ihre Amalgamfüllungen durch biokompatible Materialien ersetzen lassen, tragen die gesetzlichen Krankenkassen diese Kosten normalerweise nicht. Viele private Versicherungen oder Zusatzversicherungen übernehmen jedoch einen großen Teil der Ausgaben.
Vor jeder Behandlung führen wir in unserer Praxis in Kitzbühel, Tirol eine gründliche Untersuchung und Beratung durch. Dabei besprechen wir Ihre Wünsche, erstellen einen individuellen Behandlungsplan und geben Ihnen eine klare Übersicht über die voraussichtlichen Kosten. So wissen Sie genau, womit Sie rechnen können und erhalten eine transparente, auf Ihre Situation abgestimmte Planung für eine sichere und nachhaltige Amalgamsanierung.
Fragen & Antworten
Ist die Amalgam-Entfernung gefährlich?
Bei korrektem Schutzprotokoll: nein. Genau dafür ist das 6-fach-Schutzprotokoll da. Eine schlecht abgesicherte Entfernung kann tatsächlich mehr Quecksilber freisetzen als das Belassen — deshalb sollten Sie diese Behandlung nur in einer auf biologische Zahnmedizin spezialisierten Praxis machen lassen.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Je nach Anzahl der Füllungen 1–4 Sitzungen. Pro Sitzung entfernen wir in der Regel 1–3 Füllungen, abhängig von Lage und Größe. Sie entscheiden gemeinsam mit uns, ob Sie das in kompakter Folge oder über mehrere Monate verteilt machen wollen.
Bezahlt die Krankenkasse?
Amalgamentfernung ist in Österreich keine Pflichtleistung der Sozialversicherung. Bei medizinischer Indikation (Allergie, Quecksilberbelastung) kann ein Anteil erstattet werden — wir helfen Ihnen mit dem Antrag. Private Zusatzversicherungen übernehmen oft einen größeren Anteil.
Was muss ich vor dem Termin tun?
Bei Bedarf vorher einen Quecksilber-Belastungstest (Urin / Speichel). Am Vortag und Behandlungstag leicht essen, viel trinken. Wenn Sie homöopathische Ausleitungsmittel nehmen: vor der Sanierung pausieren — die wirken effektiver nach der Entfernung.
Was empfehlen Sie für die Nachsorge?
Für 4–6 Wochen nach der Sanierung empfehlen wir eine sanfte orthomolekulare Begleitung: Chlorella, Selen, Vitamin C, ausreichend Wasser. Genaue Dosierung besprechen wir individuell — die Behandlung schließt nicht erst mit dem letzten Bohrer, sondern erst nach der Ausleitungsphase.
Kann ich am gleichen Tag arbeiten gehen?
Ja, die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung und Sie sind nach 60–90 Minuten wieder bereit. Wir empfehlen aber, am Behandlungstag keine sportlichen Höchstleistungen einzuplanen — der Körper konzentriert sich auf Regeneration.
